"Summerfly" war ein großartiger Erfolg!

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Ein zum Bersten gefüllter Turnsaal - Schüler, die eine Höchstleistung erbrachten - ein kongeniales Lehrerteam - Technik und Ausstattung, die alle Stückerl spielten - .....

 OTTENSCHLAG | Vom 8. bis 10. Juni waren bei drei Vorstellungen am Vormittag 680 Schüler und am Freitagabend etwa 350 Besucher zu Gast. Inhaltlich ging es um eine Schiffsreise nach Mallorca, bei der unterschiedlichste Typen von Passagieren an Bord waren und für die gleich zwei Bands – eine Boy-Group und eine Girl-Band – engagiert wurden. Nach anfänglichen Differenzen zwischen den Bands entwickelte sich schließlich – wie kann es bei einem Musical anders sein – eine Liebesgeschichte zwischen Sänger und Sängerin. Daneben passierten merkwürdige Dinge, die am Ende zu einem echten Krimi mit vielen gezückten Waffen wurden.
Die Schüler bauten viele witzige Pointen ein und entfalteten beachtliches schauspielerisches Talent, das von Regisseur Franz Schierhuber auch entsprechend gefördert wurde. Die Idee und das Konzept stammten von den Schülern der 4. Klassen und ihrem Musiklehrer Gerhard Schnabl, der auch die Gesamtleitung hatte. Äußerst professionell war das digitale Bühnenbild, gestaltet von Michael Koch und Schülern des Wahlpflichtfaches Bildnerische Erziehung und ergänzt durch eine von Schülern produzierte Videoeinspielung. Für die Tontechnik war Michael Koch verantwortlich, die Lichttechnik lag in den Händen von Gerhard Schnabl, Jasmin Kletzl und zwei Schülern, und um die Bühnendekoration kümmerte sich Leopoldine Vogl mit Schülern des Schwerpunktes Kreatives Gestalten. Die Tanzchoreographien hatte Elisabeth Hofstetter einstudiert, und als Vokalcoach brachte Alexandra Jäger den tollen – mehrheitlich weiblichen – Gesangssolisten den letzten Schliff bei.
Herausragend aus diesem Gesamtkunstwerk war die musikalische Leistung bei den elf Songs. Mit den hervorragenden Instrumentalisten und Sängern konnten die Songs ziemlich originalgetreu gespielt werden. Dass in der Band kein einziger Lehrer spielte ist wahrscheinlich einzigartig! Der Höhepunkt war schließlich der Schlusssong „Lay all your love on me" von ABBA, der auch einen Vergleich mit der ABBA-Coverband „Dolce Vita" – trotz deren Playbacks – nicht scheuen müsste! Was dieses Musiklehrerteam jedes Jahr auf die Bühne bringt kann man nur bewundern! - Text: Reinhard Hofbauer

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